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Mírové náměstí (Stadtplatz)

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Mírové náměstí (Stadtplatz)

Der Stadtplatz mit seinem beinaheviereckigen Grundriss gilt als Augenzeuge der Gründungszeit der Stadt. Allein nicht in seinem heutigen Erscheinungsbild, da im 13. Jahrhundert das beliebteste Baumaterial Holz war. Und das war auch der Grund, warum der Stadtplatz zu zwei Bränden als Opfer fiel, und zwar in den Jahren 1498 und 1706. 1498 ist das Rathaus mit sämtlicher Dokumentation völlig niedergebrannt. Darum verfügt man heute nicht über die ältesten Belege über die Stadt. Der zweite Brand im Jahre 1706 hat das Stadtzentrum schwer beschädigt. Aus den Brandstätten sind nach und nach gemauerte Häuser der Handwerker und Händler gewachsen. Das Aussehen des Platzes hat sich schon dem heutigen erheblich angenähert.Obrázek

Wichtig ist, dass die Lauben auf der Nord- und Westseite wiederhergestellt wurden und den Stolz der Stadt bis heute darstellen. Und neu gebaut wurde natürlich auch das Barock-Rathaus, das man seit dem Jahre 1723 benutzt. Seine Stirnseite ziert das steinerne Wappen Lichtensteins und eine Gedenktafel, die an die Geburt des tschechischen Intellektuellen und Priesters Matěj Josef Sychra erinnert. In diesem Gebäude hat seit 1929 das Bezirksgericht gesiedelt und seit 1932 diente das Objekt als das Stadtmuseum. Während des Protektorats, im Jahre 1941, wurde hier die Stadtverwaltung plaziert. Im Laufe der Zeit hat sich herausgestellt, dass das Gebäude eine weitgehende Renovation benötigt, die mehr Raum und entsprechende Ausstattung für die moderne Zeit verschaffen soll. Die Renovation wurde zwischen den Jahren 1995 und 1998 durchgeführt. Das Stadtamt hat hier seinen Sitz bis heute.

ObrázekDie Barock-Pestsäule, die sich in der Mitte des Platzes befindet, wurde ausgeweiht im Jahre 1739 als Zeichen der Dankbarkeit für das Ende der Pestepidemie.

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Auf der Ostseite fällt auf das Haus No. 87 – Sparkasse. Es wurde nach den Plänen der Prager Architekten Mařík und Pešina zwischen den Jahren 1906 – 1907 gebaut. Das links stehende einstockige gemauerte Haus ist nicht bemerkenswert an sich, sondern wegen der Tatsache, dass in ihm Magdalena Dobromila Rettigová gewohnt und geschaffen hat.

Dasselbe gilt auch für das Haus No. 7, das als das Schulgebäude gedient hat, das aber architektonisch nicht besonders wertvoll ist.

Es ist auch interessant zu beobachten, wie sich der Name des Platzes im Laufe der Zeit verwandelt hat. Der älteste lautete „Na rynku" (Am Ring), während der ersten Republik nannte ihn man Wilsonovo náměstí (Wilson-Platz). Im Protektorat hieß er einfach Hauptplatz, nach dem Krieg dann Náměstí dr. Edvarda Beneše (dr.-Edvard-Beneš-Platz). Dannach wurde er zu Náměstí míru (Platz des Friedens) und heute lautet der offizielle Name Mírové náměstí (Friedenplatz). 

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