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Widerstandsdenkmal

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Widerstandsdenkmal

Nach der Erklärung der selbstständigen Tschechoslowakei hat man angefangen, in Dörfern sowie in Städten zahlreiche Denkmäler der gefallenen Mitbürger zu erbauen. Im Jahre 1919 wurde in Ústí nad Orlicí ein Verein mit dem Namen „Kuratorium für den Bau des Widerstandsdenkmals“ gegründet. Seine Tätigkeit wurde von den berühmten Persönlichkeiten der Stadt, u. a. auch finanziell, unterstüzt. Die Verantwortlichkeit für die Wahl des Bildhauers wurde von den Schlulleitern Josef Chramosta und Josef Jaroslav Filipi übernommen. Sie haben sich auf ihren Bekannten, den akademischen Bildhauer Josef Mařatka gewendet, der auch einer der Schüler Rodins war. Ihm ist es gelungen, nicht nur ein geräumiges Meisterwerk ins Leben zu rufen, sondern auch der Statue des trommelnden französischen Legionärs gewisse überzeitliche Symbolik einzuhauchen. Legionärs Kopf ist absichtlich gen Norden gedreht, da sich der Feind aus dem damaligen Nieder- und Oberschlesien näherte; und mit seinem Trommeln ruft er die Tschechen zusammen, um im Sinne des Spruches „jetzt oder nie“ zurückzuschlagen.

 

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Es sei auch daran erinnert, dass eine der Seiten des Statuepodests ein Stück Lehm von Zbórow enthält.

Nach dem Fall der zweiten Republik am 15. März 1939 haben die Nazisten Ústí besetzt und den Befehl gegeben, dieses Legionärsymbol zu beseitigen. Die Arbeiter haben die Statue vorsichtig zerlegt und in den entlegenen Bauhof von Firma Radechovský plaziert. Dort hat das vergessene Denkmal den ganzen Krieg überstanden und 1945 wurde es wiederhergestellt. Etwas später hat man die Stirnseite des Podests mit einer Gedenktafel versorgt, die die Namen der hiesigen Opfer des zweiten Weltkriegs anführt.

 

 

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