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Stadtfriedhof

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Stadtfriedhof

Die Entstehung des Kreuzwegs ist mit einem Hauch von Romantik verbunden. Nicht Fakten, sondern Legende berichtet, dass der hiesige Weber Augustin Andres, der mit seinen Waren regelmäßig nach Litomyšl fahren musste, sich eines Tages, nachdem er die steilste Strecke auf dem Weg zum Andrlův chlum Hügel überwunden hat, ins Gras niedersetzte und einschlief. In seinem gerechten Schlaf ist ihm Jungfrau Maria erschienen und hat ihn darum gebeten, an dem Hang, den er regelmäßig bestieg, einen Kreuzweg zu erbauen. Als der Weber erwachte, wusste er nicht, ob er den Traum glauben sollte oder nicht. Gottesfurcht hat ihm jedoch Mut gegeben und als er nach der Besprechung mit dem Dekan Jan Leopold Mosbender bei ihm Unterstüzung sowie Hilfe anlässlich der Geldsuche gefunden hat, ging er schließlich ans Werk. Die Aufbauarbeiten dauerten von 1753 bis 1755 und der Kreuzweg wurde von dem Dekan am 28. Oktober 1755 ausgeweiht. Den Hügel, bisher als Řetovský bekannt, fing man an „Kalvarienberg" zu nennen.

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Witterungseinflüsse zusammen mit mangelnder Erhaltungsarbeit haben zum Verfall dieses Bauwerks geführt, dessen einziger erhaltener Bestandteil sich zwischen der dreizehnten und der vierzehnten Kapelle des heutigen Kreuzwegs befindet. Die Stationen des zerfallenen alten Kreuzwegs wurden 1852 – 1853 durch nagelneue Mauerkapellen ersetzt. Auch die bedurften einer grundlegenden Erhaltung oder sogar Renovierung, die in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts durchgeführt wurde. Elf von ihnen hat mit seinen Sgraffitos der hiesige Bildner Zdeněk Brožek geschmückt. Die letzten drei sind größer und ihre Innenausstattung ist beträchtlich reicher. Aus diesem Grund sind sie auch mit abschließbaren Türen versorgt, die nur zu bedeutenden Kirchenfesten oder auf Verlangen geöffnet werden. In der zwölften Kapelle kann man eine Metallplastik von František Bečka besichtigen, die die Kreuzigung Christi darstellt. Die dreizehnte Kapelle ist durch Richard Pešek Bildnis „Die Kreuzabnahme" berühmt und in der vierzehnten Kapelle befindet sich die Nachbildung des heligen Grabs. Der rekonstruierte und solchermaßen eingerichtete Kreuzweg wurde am 12. Juni 1994 ausgeweiht.

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